12
08
2010
samstagmorgen. ich wache auf, rufe laut
“deine mutter!” und ärgere mich, dass ich im traum mal wieder nicht schlagfertig genug war. verkatert begebe
ich mich an den küchentisch. darauf erblicke ich den liebesbrief von meinem dermatologen, adressiert an mein gesicht.
scheiß crystal meth. ein blick auf das kachelmann-poster an der wand lässt mich überlegen, ob ich am abend doch noch zu
diesem speed dating gehen sollte. plötzlich vibriert mein handy, eine sms von susi. "bin auf dem weg zu dir. ich
hoffe, du verteilst wieder die prügelstrafe." ich zwinkere dem kachelmann-poster zu und laufe zum schrank, um ein
paar kondompackungen rauszukramen, zerreiße diese und verteile sie überall in der wohnung, um einen promiskuitiven
eindruck zu erwecken. da ich im internet eine webseite über romantik gelesen hatte, lege ich rosen in einer zum
schlafzimmer führenden spur aus.
"ein tag im leben" vollständig lesen
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28
05
2010
"also das ist ne komplizierte
geschichte. am besten fang ich ganz von vorn an.
letztens wollte ich dating ausprobieren. ich fuhr also ins erzgebirge, um mir dort kohle zu besorgen, im media
markt um die ecke beschaffte ich mir ein radio. ich wickelte radio und kohle in eine gardine und ging damit zu einem
radiokohlenstoffdatingtreffen. ernüchtert musste ich feststellen, dass da nur typen waren, die sich die ganze zeit
kichernd irgendein zähl“rohr” rumreichten. offenbar war die c14-methode der falsche datingansatz.
in einem club auf frauenfang zu gehen scheiterte daran, dass
die alle schneller waren, inklusive der türsteher.
"die sache mit dem dating" vollständig lesen
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22
05
2010
den anderen tag war ich mit den leuten im
kino, sneak preview stand an. da standen sie dann wieder. diese leute mit ihren rollkragenpullis und ihren schwarzen
plastikgestellbrillen.
schublade auf.
diese kulturwissenschaftler, die jeden david lynch film auch
ohne komplettlösung aus dem internet verstehen. bestimmt treffen die sich nach dem film auf ne flasche wein und ein
bisschen käse. huren.
schublade zu.
"die sache mit den schwarzen plastikgestellbrillen" vollständig lesen
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07
05
2010
ich hatte einmal den auftrag, der datenkrake google den zahn zu ziehen. also holte ich mir ein paar freiberufliche
zahnärzte und ein paar griechen - die neuen rumänen - ins boot. anschließend nahm ich tauchunterricht bei ronnie biggs.
ausgestattet mit einer neuen identität und einem wohnsitz in rio de janeiro realisierte ich das mißverständnis, reiste
nach deutschland zurück und ging in eine richtige tauchschule. meine recherchen im europäischen teil des internets
ergaben, dass sich diese datenkrake jenseits des atlantiks aufhielt, meine recherchen bei wikipedia ergaben, dass es
sich beim atlantik um einen open source klon des brettspieles monopoly handelte. ich war in einer sackgasse angelangt.
weitere recherchen im asiatischen internet blieben erfolglos, auch, weil ich immer auf diesen seltsamen
schulmädchenschlüpferbestellseiten hängenblieb. wie sich dann jedoch im impressum der google internetseite
herausstellte, verwendete diese datenkrake mehrere adressen weltweit. an land. ich vermutete eine großangelegte
verschwörung.
"die sache mit google" vollständig lesen
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