die sache mit dem dating

28 05 2010
"also das ist ne komplizierte geschichte. am besten fang ich ganz von vorn an.
letztens wollte ich dating ausprobieren. ich fuhr also ins erzgebirge, um mir dort kohle zu besorgen, im media markt um die ecke beschaffte ich mir ein radio. ich wickelte radio und kohle in eine gardine und ging damit zu einem radiokohlenstoffdatingtreffen. ernüchtert musste ich feststellen, dass da nur typen waren, die sich die ganze zeit kichernd irgendein zähl“rohr” rumreichten. offenbar war die c14-methode der falsche datingansatz.
in einem club auf frauenfang zu gehen scheiterte daran, dass die alle schneller waren, inklusive der türsteher.

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ZXADJNP teil 5: die reise

28 05 2010
konsterniert zählt zoltar seine wunden. nachdem er sich nicht sicher ist, ob man das rausgebissene gehirn als wunde oder als verlust einordnen soll, springt er auf.
- hausmeister, sie müssen mich zum flughafen fahren.
- das krankenhaus wäre mir lieber, wenn ich mir die wunde an ihrem kopf so anschaue.

- dafür ist keine zeit, ich muss zum nordpol.

mit dem jahrelang im öffentlichen dienst angeeigneten wissen, dass man mit zombies nicht verhandeln kann, fährt der hausmeister zoltar zum flughafen. nachdem sich die beiden so wenig metrosexuell wie möglich voneinander verabschiedet haben, begibt zoltar sich zum schalter von amundsen air.


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die sache mit den schwarzen plastikgestellbrillen

22 05 2010
den anderen tag war ich mit den leuten im kino, sneak preview stand an. da standen sie dann wieder. diese leute mit ihren rollkragenpullis und ihren schwarzen plastikgestellbrillen.
schublade auf.
diese kulturwissenschaftler, die jeden david lynch film auch ohne komplettlösung aus dem internet verstehen. bestimmt treffen die sich nach dem film auf ne flasche wein und ein bisschen käse. huren.
schublade zu.

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ZXADJNP teil 4: abwärts

22 05 2010

plötzlich ein ruckeln, der fahrstuhl bleibt stehen. verwundert
schaut er das hähnchen an. beide zucken mit den schultern, zoltar drückt
schließlich den notrufknopf. blitze kommen ihm entgegen, er bemerkt
wasser auf seine schultern tropfen, anscheinend hätte er das wasserrohr
nicht aus der wand reißen sollen.

- WIR WERDEN ALLE STERBEN!
- beruhige dich, brathähnchen, du bist doch schon tot.
- ach ja.


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